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Kurzandachten und Gebete

27. und 28.03.2020 Ein feste Burg ist unser Gott

Bild Bild von christels auf Pixabay

 

An diesem Wochenende soll die Musik sprechen. Sie können die Orgelimprovisationen von Ulrich Schlie zu dem Choral " Ein feste Burg ist unser Gott" von Martin Luther von dem Konzert am 15.02.2020 hören und auch die einzelnen Strophen mitsingen. Möglich ist dies dank eines Mitschnittes von Reiner Tylle.(copyright Kirchengemeinde Holte)

 

Strophe 1

1) Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen.

Er hilft uns frei aus aller Not, die uns jetzt hat betroffen.

Der alt böse Feind, mit Ernst er's jetzt meint;

groß Macht und viel List sein grausam Rüstung ist,

auf Erd ist nicht seinsgleichen.

 

 Orgelimprovisation zu Strophe 1

Begleitung Strophe 1 zum Mitsingen

 

 

2) Mit unsrer Macht ist nichts getan, wir sind gar bald verloren;

es streit für uns der rechte Mann, den Gott hat selbst erkoren.

Fragst du, wer der ist?

Er heißt Jesus Christ, der Herr Zebaoth,

und ist kein andrer Gott; das Feld muß er behalten.

 

Orgelimprovisation zu Strophe 2

Begleitung Strophe 2 zum Mitsingen

 

 

3) Und wenn die Welt voll Teufel wär

und wollt uns gar verschlingen,

so fürchten wir uns nicht so sehr,

es soll uns doch gelingen.

Der Fürst dieser Welt, wie saur er sich stellt,

tut er uns doch nichts; das macht, er ist gericht:

ein Wörtlein kann ihn fällen.

 

Orgelimprovisation zu Strophe 3

Begleitung Strophe 3 zum Mitsingen

 

 

4) Das Wort sie sollen lassen stahn

und kein Dank dazu haben;

er ist bei uns wohl auf dem Plan

mit seinem Geist und Gaben.

Nehmen sie den Leib,

Gut, Ehr, Kind und Weib:

lass fahren dahin, sie haben's kein Gewinn,

das Reich muss uns doch bleiben.

 

Orgelimprovisation zu Strophe 4

Begleitung zum Mitsingen Strophe 4

 

 

27.3.2020

Bild von free-photos auf pixabay

Liebe Gemeinde,

wie viele andere halte ich mich zur Zeit vor allem im Haus und Garten auf. Doch auf den Runden mit meinem Hund begegne ich anderen, mit dem gebotenem Abstand kommt man ins Gespräch. Von mehreren habe ich in den letzten Tagen gehört, dass sie Kleinigkeiten in diesen Tagen wieder mehr schätzen.

Eine Kleinigkeit, die ich entdeckt habe, ist die Gestaltung des Liedes „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ von Philipp Nicolai aus dem Jahr 1599. Wenn man den Text einer Strophe zentriert setzt, hat der die Gestalt eines Abendmahlskelches. Inhalt und Form ergänzen sich. Johann Sebastian Bach hat zur Melodie einen vierstimmigen Satz komponiert. Es ist leicht unter you tube eine entsprechende Aufnahme zu finden. ( https://www.youtube.com/watch?v=w1LtXdiAxEA ) Ich habe Ihnen die vierte Strophe mit eingestellt. Mich wird sie im heutigen Tag begleiten.

Seien Sie behütet. Ihre Pastorin Astrid Bunselmeyer

  EG 70 Wie schön leuchtet der Morgenstern

Text und Melodie Philipp Nicolai 1599  Strophe 4

 

 

Von Gott kommt mir ein Freudenschein,
wenn du mich mit den Augen dein
gar freundlich tust anblicken.
Herr Jesu, du mein trautes Gut,
dein Wort, dein Geist, dein Leib und Blut
mich innerlich erquicken.
Nimm mich
freundlich
in die Arme
und erbarme
dich in Gnaden.
Auf dein Wort komm ich geladen.

 

 

26.03.2020

Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn. Römer 8, 38.39  

                                       Liebe Gemeinde,

diese Tage und Wochen sind eine Zeit der Unsicherheit. So ertappe ich mich dabei, dass ich mich in manchen Momenten frage, ist das nicht ein Kratzen im Hals und  ein erstes Anzeichen, dass ich infiziert bin? Vielleicht geht es ihnen ähnlich. Solange keine Tests für alle zur Verfügung stehen, müssen wir mit dieser Ungewissheit leben. Wir wissen auch nicht, wie lange welche Maßnahmen nötig sind, um den größtmöglichen Schutz zu erreichen ohne dass dies zu schweren Konsequenzen in anderen Bereichen führt. Daneben gibt es  viele andere Ungewissheiten, wie geht es weiter mit meinem Betrieb, werde ich meinen Arbeitsplatz behalten usw. usw.

Es gibt also nur die Gewissheit, dass wir noch eine Weile mit der Ungewissheit leben müssen.   Das müssen wir aushalten. Doch der Unruhe, die diese Ungewissheiten mit sich bringen, können wir auch etwas entgegensetzen: Vertrauen, Besonnenheit, Hoffnung und Gemeinschaft.

Gott behüte sie auch an diesem Tag und stärke ihr Vertrauen, dass wir gemeinsam einen Weg finden und gehen werden.

Ihre Pastorin Astrid Bunselmeyer  

 

 

Gebet

Von guten Mächten wunderbar geborgen,

erwarten wir getrost, was kommen mag.

Gott ist bei uns am Abend und am Morgen

und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer

Bild von Rommel Diaz auf Pixabay

 

Der Herr deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit, er birgt mich im Schutz seines Zeltes. Psalm 27,5 Das ist der Losungstext vom letzten Freitag, der mich seitdem begleitet. Gerade in dieser Zeit, wo viele in einem Ausnahmezustand sind und das Thema Corona Virus so viel Platz in unserem Tagesablauf einnimmt und wir mit Einschränkungen leben müssen, möchte ich mit euch teilen, was ich für die Zeit danach gemacht habe, um ein Zeichen der Hoffnung zu setzen.                                              
Als erstes habe ich einen Birnenbaum gepflanzt, um mir klar zu machen, worauf ich mich freuen kann. Dann die neue Saat in die Erde gesät. Mit der Vorfreude auf die Blumen mit all ihren wunderschönen Farben und Düften. Dem Gemüse mit dem Tollen Geschmack. Ich habe darüber mit einem Freund gesprochen, der sagte mir: Lohnt sich das denn?  Man hat das Gefühl die Welt steht in einem Stand By Modus. Meine Antwort darauf: Sehe ich nicht so, denn für mich bin ich nicht im Stand By, sondern nehme für mich eine Chance mal wieder Dinge zu tun, die oft im Alltag auf der Strecke bleiben. Mal wieder Menschen anzurufen, die ich schon lange anrufen wollte, für mich Dinge zu tun, die mir Spaß machen oder die Dinge, die ich immer schon mal ausprobieren wollte. Oder das Puzzle, das ich schon seit Ewigkeiten zusammenstellen wollte oder, oder, oder. So kann ich aus der Corona Krise etwas Sinnvolles für mein Leben nehmen und meine geschenkte freie Zeit voll auskosten,   ohne dabei meine Mitmenschen zu vergessen.                                                            
Ein ganz besondere schöne Begebenheit hatte ich gestern Abend, ein Nachbar meldete sich über Whats app   bei mir um kurz vor 21 Uhr und schrieb, dass in vielen Kirchen Deutschlands und Italien die Glocken  5 Minuten läuten würden und wer mag stelle zu der Zeit eine Kerze ins Fenster, um dann gemeinsam zu Gott zu beten für alle Menschen, bei denen der Virus ausgebrochen ist, für die Verstorbenen und für baldige Hilfe, dass gegen den Virus etwas gefunden wird. Und nicht zuletzt für uns.                                                                          
                     Für mich war es eine schöne Erfahrung, Solidarität zu beweisen, nicht in einer großen Menge, sondern vor meinem Fenster und doch mit einer großen Menge zusammen in Gedanken. Ich wünsche allen, die dieses lesen:  Kommen Sie gut über diese Zeit und bleiben Sie gut behütet.             
  Ihr und Euer Rainer Scheidemann.    23.03.2020        

24.3.

Liebe Gemeinde,

nach einer unruhigen Nacht, die ich vielleicht dem verstörenden Buch zu verdanken habe, das ich vorm Einschlafen gehört habe, saß ich heute Morgen wie gewohnt auf der Türschwelle zum Garten und trank meinen ersten Kaffee. Es war früh, kurz nach Sonnenaufgang und mich empfing ein Konzert der vielen Vögel, die im Pfarrgarten zuhause sind. Sofort änderte sich meine Laune. Kein Wunder, dass in diesen Tagen sich viele Menschen aufmachen, um im Wald spazieren zu gehen oder zumindest auf der Terrasse, dem Balkon oder am geöffneten Fenster sitzen. Sie ist zu spüren, die lebensbejahende Energie, die von der erwachenden und sich durch die Kraft der Sonne zunehmenden entfaltenden Natur ausgeht. Ja, da gibt es die bedrohende Kraft des Virus, aber es gibt sie auch diese andere Kraft, die auch in uns gelegt ist und sich entfalten kann. Möge Gott diese Kraft heute in Ihnen wecken.

Ihre Pastorin Astrid Bunselmeyer

„Seht die Vögel unter dem Himmel an; sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?“ Matthäus 6,26

 

 

Gut begleitet

Ich wünsche dir einen an deiner Seite,

der dich begleitet und leitet.

Er gehe neben dir an sonnigen Tagen

und stehe hinter dir, wenn es stürmt.

Er nehme deine Hand auf düsteren Strecken

und lasse deinen Fuß nicht gleiten auf steinigem Weg.

Ich wünsche dir, dass du behütet bleibst,

wenn du durch dein Leben gehst.

Dass du das Vertrauen in dir trägst:

Einer ist um dich,

ist Anfang und Ende

und heißt dich willkommen bei sich.

© Tina Willms 

 

  Bild von Nghang Vũ auf Pixabay 

23.03.2020

Liebe Gemeinde,

auf soziale Kontakte verzichten? Das ist eine etwas unkorrekte Sprache. Wir verzichten auf direkte körperliche Kontakte, aber nicht auf soziale Kontakte. Im Gegenteil. Wir bleiben in Kontakt mit denen, die uns am Herzen liegen und um die wir uns sorgen. Das brauchen wir in diesen Zeiten, die räumliche Distanz, die innere Nähe.   Über den heutigen Tag stelle ich mir ein Psalmwort „Als ich den Herrn suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht.“ Psalm 34,5 Ja, so war es manches Mal in der Vergangenheit. Da gab es Krisen in meinem Leben, die mich ängstigten und bedrängten und da gab es die Zeichen der Begleitung durch Gott, die mich stärkten da hindurchzugehen. So gehört es in diesen Tagen  für mich auch dazu, mich darauf zu besinnen, was hat mir in der Vergangenheit geholfen, eine Krise zu durchschreiten, was war eine Quelle der Kraft, wie habe ich Gottes Gegenwart gespürt. Das stärkt mein Vertrauen, meine Zuversicht, das rettet mich aus aller meiner Furcht. Gott sei Ihnen nah und stärke sie für die Aufgaben, die sich ihnen nun stellen. Ihre Pastorin Astrid Bunselmeyer

Bild von Manuel Darío Fuentes Hernández auf Pixabay  

Liebe Gemeinde, während ich diese Zeilen schreibe, laden die Glocken zum Gottesdienst ein. Ein Gottesdienst in der Kirche ist nicht möglich, wohl aber ist es möglich, zuhause einen Gottesdienst im Fernsehen, im Radio oder Internet mit zu verfolgen und mit zu feiern. Oder sie lesen zu dieser Zeit diese Kurzandacht. Für diesen Sonntag hatte ich einen Besuch bei meiner Schulfreundin geplant. Sie und ihr Mann sind beruflich im Gesundheitswesen tätig und so finden wir nur selten einen Sonntag, an dem wir beide frei haben. Ein Besuch ist nun nicht möglich, aber wir haben vorgestern lange miteinander telefoniert. Es tat gut, sich mit ihr auszutauschen, darüber zu sprechen, wie unsere Familien diese Situation erleben, was uns beruflich herausfordert. Heute nun werde ich viel in Gedanken bei ihr und ihren Nächsten sein. Aber auch in meinen Gebeten. Ich denke es geht vielen von ihnen so wie mir, dass das Kontakt halten über Telefonate, emails, whats app und was es sonst noch für Möglichkeiten gibt, gut tut, dass es ermutigt zur Geduld, dem Suchen nach Möglichkeiten der Unterstützung und füreinander da sein unter ganz anderen Umständen. Mir geben diese vielen Zeichen der Nähe in der Distanz Kraft und Zuversicht. Diese Nähe spüre ich aber auch im Gebet. Die Verbundenheit mit Gott schafft Verbundenheit mit all den anderen Menschen, die auf ihn vertrauen, mit all denen, die seine Geschöpfe sind. So lassen sie uns füreinander beten, um den Geist, wie ihn Paulus in dem 2. Brief an Timotheus beschreibt: „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Timotheus 1,7). Ihre Pastorin Astrid Bunselmeyer

Unsere nächsten Gottesdienste



Bis einschließlich 19.04.2020 sind alle Gottesdienst abgesagt.  Unter dem Punkt "Täglicher Impuls" finden sie auf dieser Seite eine Kurzandacht und Gebet zum Tag. Auf der Homepage https:www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de finden sich zahlreiche Angebote für Gottesdienstfeiern ohne räumliche Nähe...




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